Hälfte der Deutschen will Soli-Ersparnis anlegen

13. November 2020

DIA-Umfrage

Durch den Wegfall des Soli haben die allermeisten Steuerzahler ab 2021 jeden Monat etwas zusätzlich im Portemonnaie. Rund die Hälfte will den Betrag laut einer Umfrage nicht etwa ausgeben, sondern anlegen. Für Berater ein hervorragender Anlass, Bestandskunden zu aktivieren und neue zu gewinnen.

Kommendes Jahr ist es soweit. Ab 1. Januar 2021 ist der Solidaritätszuschlag, kurz Soli, drei Jahrzehnte nach seiner Einführung für die meisten Deutschen Geschichte. Plötzlich reich wird man dadurch nicht, aber über die Jahre kommt doch einiges zusammen: Seit 1998 beträgt der Zuschlag immerhin 5,5% der Einkommensteuer.

Was die Betroffenen damit vorhaben, hat das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) für seinen jüngsten DIA-Deutschland-Trend ermittelt. Ergebnis der Befragung mit mehr als 2000 Teilnehmern: Rund die Hälfte der Befragten, die von einer Ersparnis ausgehen, will das Mehr im Portemonnaie nicht auf den Kopf hauen, sondern zurücklegen.

24 Prozent der Befragten, die mit einem höheren Nettoeinkommen rechnen, wollen aus diesem Anlass überhaupt erst mit dem Sparen beginnen. Vor allem jüngere in der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre äußerten sich dahingehend. Weitere 34 Prozent wollen mit dem zusätzlichen Geld einen schon bestehenden Sparvertrag aufstocken. 

Quelle: INSA-Meinungstrend im Auftrag von DIA, 19.10.2020


Der Beratungsbedarf ist groß, denn vielen ist laut Umfrage noch gar nicht so richtig klar, was ihnen der Wegfall des Solidaritätszuschlages überhaupt bringt. Nur 28 Prozent meinten, dass sie vom Wegfall der Abgabe, eingeführt im Zuge der deutschen Wiedervereinigung, tatsächlich profitieren werden. Rund ein Drittel wusste nicht so genau, was diese steuerliche Änderung bringt. 38 Prozent erwarten keine Verbesserung.

In Wirklichkeit ist der Anteil der entlasteten Steuerzahler aber wesentlich höher: Glaubt man dem Bundesfinanzministerium, profitieren 90 Prozent vom Soli-Wegfall. Für Berater bedeutet diese Situation also nicht nur eine selten gute Gelegenheit, die Zuflüsse bei Bestandskunden zu erhöhen, sondern auch einen hervorragenden Aufhänger, potentielle Neukunden anzusprechen.

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